Feldenkrais & Stimme | Marburg – Workshops 2026
Die Workshops finden je nach Termin präsent, alternativ online oder gemischt online und präsent statt. Wir treffen uns online über „Micrososft –Teams„, richten hinreichend Echo-Runden und Pausen ein, so dass persönliche Atmosphäre und Leichtigkeit uns begleiten. Bei technischen Fragen wenden Sie sich gerne an mich.
KöMa 4. Luft(t)räume und Klangweiden
Workshop mit Feldenkrais & Stimmentfaltung
Samstag, 31. Januar 2026 | 11.00 – 16.00 Uhr | online & präsent
in Marburg – und weltweit · Studio für Feldenkrais & Stimme
www.gisela-weigand.de
Alle Jahre wieder: für ein langes Jahr brauchen wir einen langen Atem. Wir wissen noch nicht, was zu erleben sein wird. Klar ist, wir brauchen Luft, Raum, Sauerstoff, Zeit und einen eigenen Rhythmus.
So manch einen Herzens-Traum hegen wir schon lange. Ob er oder ein ungeahnter nun aus der Tiefe nach oben steigt, Raum und Nährboden braucht? Wo werden unsere Seelenklänge sich weiden, um uns immer wieder zu tragen. Wie werden unsere Ideen zu Worten und sich in die Lüfte schwingen?
Unsere Atmung geschieht reflexartig und gehört damit zum großen Spektrum der Körperintelligenz. Sie stellt sich auf jede neue Situation individuell ein, schon ein Gefühl oder ein Gedanke verändert sie. Wir begegnen ihr am besten aufmerksam im Lauschmodus. Im Wechsel von verschieden Seinszuständen erfährt sie Varianten. Dabei erspielen Bewegung, Fühlen, Denken und Klang eine gegenseitige Inspiration mit ihr.
Atem- und Klangreisen mit und ohne Körperbewegung modellieren uns von innen und verbinden uns mit dem all umgebendes Universum. Es ist immer genug Luft da. Schlacken können besser nach außen befördert werden, Gelenke, Kehle und Ohren erhalten weniger Druck. Immer mehr Muskelbereiche nehmen ihre Beteiligung am Atemvorgang wieder auf. Geborgen im Ruhenerv können sich Klangmoleküle mehren.
Atmend und klingend richten wir uns auf, umhüllen unsere Seele mit Wärme, werden wacher und verbinden Geist und Körper.
Kursgebühr: 125 Euro | inkl. MwSt.
KöMa 5. Über den Hüftgelenken in alle Richtungen beweglich
Workshop mit Feldenkrais & Stimmentfaltung
Samstag, 28. Februar 2026 | 11.00 – 16.00 Uhr online und präsent
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Ein Kopf dreht sich in einer Pfanne, eine Pfanne dreht sich um einen Kopf – unser Glück – zwei Seiten. Das Karussell rund um die Hüftkugel beschert uns Rundumsicht und maximale Laufbeschleunigung. Immerwährende Selbsterhaltung! Eine Weltenkugel, um die sich alles dreht, wo sich Himmel und Erde verbinden.
Unsere Telerezeptoren sind oben im Himmel. Wie übersetzt sich das, was der Jäger und Sammler im Gebüsch hört und sich drehend sieht, in die Handlung, bis runter zu Mutter Erde. Kann er noch was reißen für den Mittagstisch oder muss er rennen, kämpfen oder zu spät für alles, sich Tod stellen?
Wir verlieren unser evolutionäres Gut in zunehmend statisch gehaltenen Alltagshandlungen. Stierende Augen, Unfälle, langes Sitzen am Schreibtisch oder im Flieger kappen die spiralige Verbindung durch die Mitte. Der Kopf gebärt sich monströs, wir werden engstirnig, belehrend, streitend, gekränkt – nichts kann mehr abfließen.
Wir versteifen uns. Steifheit bedeutet Schutz- und Wehrlosigkeit. Wir legen uns Panzer um den Brustkorb, um weniger ausgeliefert zu sein. Zunehmend spüren wir weniger, was wir tun. Weitere Energiestaus in Nacken und Wirbelsäule folgen. Die kennt ihre spiraligen Fähigkeiten kaum mehr, umso mehr müssen die Kugeln in den Pfannen ran.
Der gute Puffer Knorpel ächzt und nutzt sich schneller ab als vorgesehen. Schmerz speichert unser Hirn dann von der Seite des Gelenks, die wir am meisten traktieren. Mit Bewegungen von der nicht schmerzgekoppelten Gelenkseite können wir ihn zunächst überschreiben. Ein Zeitfenster tut sich auf, um ungewohnte Abläufe zu erproben, die Erstarrtes auftauen und wieder in den Tanz zwischen Himmel und Erde zurückholen.
Hitze im Gelenk kühlt sich ab, die arthrotische Selbstzerstörung ist nicht mehr notwendig oder kann zumindest gelindert werden. Hier gibt es ein Lernfeld sowohl für die unbeweglichen, als auch überstrapazierten Hüftgelenke. Das wird auch unser Denken und Klingen umfangreicher gestalten.
Kursgebühr: 125 Euro | inkl. MwSt.
KöMa 6. Augen-Oase & Muskeln erwecken
Workshop mit Feldenkrais & Stimmentfaltung
Samstag, 28. März 2026 | 11.00 – 16.00 Uhr online und präsent
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Im März, wenn das Laub anfängt seine ersten grünen Knospen zu zeigen, erwachen auch unsere Augen. Dieses helle Grün ist eine Erholungsoase nebst Nährstoff für unsere Sehsinne.
Im Alltag fixieren sich unsere Augen gewohnheitsmäßig eher auf bestimmte Abstände, Richtungen und Sichtweisen. Auch lange Bildschirmarbeit laugt sie aus. Sie werden unflexibel, trocken, müde und hart im Tonus. Wir klingen dann auch hart, müde oder heiser.
Dauerstress und ungünstige Körperorganisation lassen den Menschen oft unbemerkt über Jahrzehnte angespannt sein. Das schlägt sich auch in der Augenmuskulatur nieder, bringt Druck zum Herzen, zur Stimme und auch ins Augeninnere. Umgekehrt lassen starre Augengewohnheiten auch unsere gesamte Körpermuskulatur erstarren.
In ungewöhnlichen Bewegungen der Augen und Berührung ihrer Umgebung erinnern wir ihre autonome Beweglichkeit in alle Richtungen. Die Sehzellen kommen zur Ruhe, Hirn, Herz und der ganze Mensch entspannen sich. Andere Sinnesorgane können sich dafür mehr entfalten.
In Verbindung mit bewusst erspürten Körperbewegungen und Stimmklang erforschen wir den engen Zusammenhang der Augen zur Motivierung der gesamten Körpermuskulatur. Dabei verbessern sich räumliche Orientierung, Balance, Beweglichkeit, Sehschärfe, andere Augenprojekte und unser Lebensgefühl!
Möchten Sie vielleicht einmal weich in sich selbst blicken? Seele, Nacken, Schultern, Gelenke, Herz und Leber werden sich freuen. Mancher Blickwinkel mag sich ändern, die Stimme wird vielfarbiger und tiefgründiger.
Ein wenig Augenbalsam täglich, das ist doch ganz einfach!
Kursgebühr: 125 Euro | inkl. MwSt.
KöMa 7. Trio spielen und tönen | Kiefer, Zunge, Becken
Workshop mit Feldenkrais & Stimmentfaltung
Samstag, 25. April 2026 | 11.00 – 16.00 Uhr online und präsent
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Wie in einer Kette sind Becken, Kiefer und Zunge miteinander verbunden. Auf dem Weg liegen auch Beckenboden, Zwerchfell und der Kehlkopf. Jedes Glied kann durch ein anderes stimuliert werden. Läuft es bei einem nicht so rund, merken das auch die anderen.
Die Fußgewölbe und das Schädeldach bilden unteres und oberes Ende. Wir sind eingespannt und energetisiert zwischen dem Sog der Erdanziehung und der Aufrichtung gen Himmel. Um diese natürliche Energie zu erspüren, werden wir einzelne Glieder miteinander in Verbindung bringen.
In verschiedenen Lagen über die lange Wirbelsäule bewegend, aber auch mittels Imagination, Berührung, Atmung und Klang, können wir unser Nervensystem stimulieren.
Dabei werden Schub und Zug, aber auch Empfang und Durchlassen eine wichtige Rolle spielen. So können wir spüren und im Klang erlauschen, wo etwas stagniert, sich staut und die Klang- und Körperenergie wieder durch die ganze Kette ins Fließen bringen.
Am Ende mag sich entlang der Kette eine Balance wieder einfinden, innerhalb derer unsere drei Freunde harmonisch Trio spielen und tönen. Aufrichtung, Tönen und Sprechen werden müheloser und farbiger!
Kursgebühr: 125 Euro | inkl. MwSt.
KöMa 8. Greifen und Begreifen | Schultern, Arme, Hände, Finger und Augen
Workshop mit Feldenkrais & Stimmentfaltung
Samstag, 30. Mai 2026 | 11.00 – 16.00 Uhr online und präsent
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Das Doppel-Teleskop „Schulter-Arm-Hand-Finger-Augen“ reicht von innen nach außen und umgekehrt. Es liegt zwischen Herz/Lunge und Kehle/ Mund/ Hirn, kann von dort ausgefahren oder eingezogen werden. So reichen wir eine Hand oder nicht, stellen Kontakt her, fühlen, sprechen, bieten damit Einlass in unser Ureigenes.
Fingerspitzengefühl ist gefragt, im weitesten Sinne und physiologisch im Wort begründet. Dort liegen unzählige Sensorzellen. Das Kleinkind greift scheinbar planlos schwirrend in die Luft und beginnt damit seine Karten im Hirn zu schreiben.
Es folgt das Greifen und tasten nach allem, in den Mund führen und schmecken, ein Erkennen und Begreifen lebenslang. Der Rückweg nährt den Magen, stärkt Herz und Lunge, lässt Atmen im Kontakt mit warmen Händen oder über Klaviertasten fliegend innen vor Freude hüpfen.
Wir wollen hier diese Wege des Auskundschaftens und Verarbeitens bewusst und im Verbund mit Augen und Klangsprache erleben. Dabei erforschen wir die tiefe Verwurzelung der Arme in den Rumpf und die Stärkung durch die Basis. Schultern, Hüftgelenke, Arm-Hand-Fingerprojekte werden entlastet, es lässt sich leichter musizieren, handwerkeln, sportlern, gärtnern…
Können wir mit den Fingerspitzen sehen und mit den Augen fühlen? Unser Greifen wandelt sich wieder zu einem sinnlichen Genuss im Berühren und Erkennen!
Kursgebühr: 125 Euro | inkl. MwSt.
KöMa 9. Freudensprünge | Sprunggelenke, Füße und Zehen
Workshop mit Feldenkrais & Stimmentfaltung
Samstag, 27. Juni 2026 | 11.00 – 16.00 Uhr online und präsent
in Marburg – und weltweit · Studio für Feldenkrais & Stimme
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Wann seid ihr das letzte Mal vor Freude gehüpft, physisch, innerlich, stimmlich? Unterliegt das Hüpfen oder jauchzen einer gesellschaftlichen Zuordnung, werden Hüpfspiele und Herumhüpfen nur für Kinder als angemessen empfunden? Ist jauchzen und frohlocken nur in Bachs Weihnachtsoratorium oder in Fußballstadien zur Anpreisung göttlicher oder weltlicher Helden angemessen. Ab wann geben wir es körperlich, wann stimmlich auf und warum?
Bei manchen Sportarten ist das eine wie das andere noch etwas länger frequentiert. Jedoch, tolle Trampoline stehen oft, nach erster Begeisterung, verwaist im Garten und trotzen skulptural Wind und Wetter. Auch die Kinder „sitzen mit zunehmendem Alter fest“ in Institutionen oder vor Berieselungsobjekten. Nimmt Leistungsdruck oder Alltagsstress uns die Sprungkraft?
Heute werden wir einige Hüpfer und Jauchzer wagen und erforschen, wie das körperschonend und vitalisierend, moduliert durch die Lebensalter und individuelle Projekte möglich wird. Beginnend mit minimaler Beugung erforschen wir das Zusammenspiel von Füßen, Zehen, Sprunggelenk, Beingelenken und einem elastischen Rumpf „mit Stimme im Himmel“.
Langsam aufbauend, über Abläufe im Liegen, Stehen, Gehen, symbolkräftige Worte und Tönen erinnern und erwecken wir ein dafür angelegtes Muskel-, Sehnen- und Bändernetzwerk. Dabei finden wir für jede die passende Hüpfform. Der Workshop ist geeignet auch für die, die eigentlich nicht hüpfen können oder „dürfen“, auch bei Handicaps oder Einschränkungen und tut gut bei Fußprojekten.
Hüpfen stärkt die Knochen, das Herz, die Atmung und macht den Kopf frei, lässt unsere Stimme jauchzen, selbst wenn es nur im Sitzen, geistig oder imaginär vollbracht werden kann.
Verlasst eure Festungen mal und wagt euch auf die „Hüpfburg“!
Kursgebühr: 125 Euro | inkl. MwSt.
Es gibt die Möglichkeit spontane Workshops nach Anfrage zu buchen und Themenworkshops, die schon länger angekündigt werden. Grundsätzlich werden immer Ihre persönlichen Anliegen flexibel miteinbezogen und erreicht, egal von welchem Thema her Sie sich Ihrem Körper und Wesen nähern. Fragen Sie also ruhig an, wenn ein Termin Ihnen passt, wie da Ihre persönlichen Anliegen auftauchen dürfen, auch wenn Sie sich im Ausschreibungstext zunächst nicht so wiederfinden. Grundsätzlich bedarf es keinerlei Vorbildung, wenn vorhanden ist sie herzlich willkommen.
